Der zweite Workshop zum Vodamin II-Projekt fand in Freiberg statt

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veröffentlicht: 4.4.2019

Im Rahmen des Vodamin II-Projekts fand am 4. April 2019 ein Workshop mit dem Titel Möglichkeiten und Herausforderungen bei der Nutzung von Minenwasser im Rahmen des Vodamin II-Projekts statt. Bei dieser Konferenz wurde der Geothermie der Minenwässer, der Wasserchemie, Aufmerksamkeit geschenkt und auch Ansätze zur Lösung des Problems der Minenwässer im Erzgebirge auf tschechischer und deutscher Seite sowie die bisherigen Ergebnisse des Vodamin II-Projekts vorgestellt.

Nach mehreren Workshops auf tschechischer und sächsischer Seite konzentrierte sich die Konferenz in Freiberg im ersten Teil auf das Thema Minenwassernutzung und Minenwasserchemie. Die sächsische Seite präsentierte technische Lösungen für ihren Energieverbrauch, die Möglichkeit des Erhitzens mit Minenwasser, die Behandlung dieser Wässer und ihre Chemie. Die Einführung von Membrantechnologien im Bergbau in Deutschland war sehr beliebt. Die tschechische Seite demonstrierte Beispiele für die Nutzung von Minenwasser für technische und Erholungszwecke und präsentierte am Beispiel von Most die Möglichkeiten zur Entwicklung der Bergbauentwicklung des Bergbaugebiets. Im zweiten Teil der Konferenz unter der Leitung des Projektleiters Tomáš Budín, Leiter des Büros des Direktors von Palivový kombinát Ústí, stellten die einzelnen Projektpartner die Ergebnisse des Projekts vor, aber auch Gäste mit Beispielen zur Nutzung des geothermischen Potenzials von Minenwässern wie Buchum oder Wärmegewinnung aus Minenwasser durch direkte Verdunstung wie in Dresden.