Cookie Consent by Free Privacy Policy website
   

Beschlussworkshop zum Projekt VODAMIN II

kategorie: Nachrichtenarchiv
veröffentlicht: 26.3.2021

Im Rahmen des Vodamin II-Projekts fand am 15.10.2020 ein Online-Abschlussworkshop. In der Einleitung begrüßte Herr Erich Fritz, Geschäftsführer der Gesellschaft SAXONIA, die Teilnehmer, stellte seine Kollegen vor, und informierte über die Tagesordnung des Workshops. Er stellte einzelne Blocks und die Partner vor.

Herr Fritz übergab das Wort an den ersten Vortragenden, an den Vertreterdes Leadpartners, Herrn Tomáš Beránek aus dem Palivový kombinát Ústí. Sein Vortrag war zum Thema: VODAMIN II – Zusammenfassung der Ergebnisse und Zukunftsaussichten.
 
Die Aufgabe des Kombinats KPÚ im Projekt ist die Umsetzung der Bohrungenund Bauarbeiten für die Errichtung des Monitoringsystems des Grubenwassers.  

Herr Beranek informierte auch über die Finanzierung des Projektes und über die bisher nicht ausgeschöpften Finanzmittel. Er informierte weiter über den aktuellen Stand der Tätigkeiten im Projekt.Er stellte die Tabelle der Bohrungen, ihre Umsetzung sowie die Dokumentation der schon verwirklichen Durchführung der Bohrarbeiten vor. Er sprach auch über Ziele und Nachhaltigkeit des Projektes.


Der zweite Vortrag zum Thema Ergebnisse der Modellierung und der AnalyseGrund- und Grubenwassers in den durch die Förderung betroffenen Gebieten brachte Herr Jiří Mališ aus der VŠB TU Ostrava vor.
 
Die Hochschule für Bergbau beschäftigt sich im Projekt vor allem mit demMonitoring der Wasserspiegel der Grundwässer in den schon realisierten Bohrungen.

Herr Mališ stellte Ergebnisse im Projekt aus und konzentrierte sich auf einzelneMeilensteine, die er ausführlich beschrieb.Weiter sprach er über das Monitoring desWasserspiegels und über Qualität der Grubenwässer. Weiter informierte er über das hydrogeologische Modell, mit dem Ziel, dieÄnderungen der Wasserchemie in nordböhmischen Braunkohlenbecken mit ihrem Einfluss wahrzusagen, mit ihrem Einfluss an die flache Hydrosphäre und oberflächliche Rezipienten.Zum Schluss sprach er über die Bewertung desthermalen Potenzials der Grubenwässer.

 
Den dritten Vortrag zum Thema Grubenwasserals regenerative Energiequelle - Status quo, Risiken und Potenziale brachte Herr Dipl.-Wi.-Ing. Lukas Oppelt; BA Freiberg vor.

Das Ziel der Arbeit in TU Freiberg ist dieVorstellung des Grubenwasserpotenzial im Fördergebiet für die thermische. 

Herr Oppelt sprach davon, wieist es mit der Wärmenutzung aus dem Grubenwasser in der Welt. Weiter sprach er über Verschmutzungen im Wärmeübertrager. Zum Schluss sprach er überPotenziale der energetischen Nutzung des Grubenwassers in der Welt.


Am Anfang des zweiten Blocks brachte seinem Vortrag Durchsickerungsversuchean alternativen Abdeckmaterialien für ehemalige Bergbauhalden in Freiberg Herr Dr. rer. nat. Tobias Arnstadt; HSZG,iTN vor.
 
Er stellte sich selbst und ihre Kollegen vor undinformierte über die Zusammenarbeit mit den Projektpartnern. Er beschrieb erst die Region, wo sich die Stadt Freiberg befindet. In der Vergangenheit waren dort Mineralienabfälle, die schon beseitigt wurden. Es gibt die Bemühung, die Infiltration der Elemente in die Freiberger Mulde zu minimalisieren.

Die Sanierung führt eine Fachfirma durch,inclusive Analysen des Bodens, Baggergut, Dichtungen. Es wurden Materialien ausFreiberg benutzt, aber auch Sedimente aus den Talsperren, die zur Verfügung standen, weil die geförderte Erdmasse schwierig verdichtet wird und damit entstehen Probleme, weil sie schwach durchlässig ist.Es wurde einevorläufige Forschung und Musterabnahme durchgeführt.Es zeigte ich, dass die FreibergerAbdeckschicht ist die beste. Der höhere Abdeckcharakter wurde erreicht. Die Niederschläge waren für die Forschung sehr wichtig. Mittels der grafischen Äußerung sprach er über den Vergleich einzelner hydrologischen Jahre.


Den weiteren Vortrag mit dem Thema Entwicklung der Gewässerqualität imFreiberger Raum unter Einbezug des Altlastenprojektes SAXONIA brachte HerrDipl.-Ing. Patrick Oettel; SaxoniaGmbH vor.

Erinformierte davon, wie die Gewässerqualität in der Region an der Elbe geändert wurde. Er zieltean die Region Seida und Freiberger Mulde. Weiter konzentrierte er sich auf die kontaminierten Orte und auf Monitoring des Wassers in SAXONIA. Er sprach auch über Bergbautunnels. Zum Schluss sagte er, dass zudeutlicher Verbesserung der Beschaffenheit des oberflächennahen Grundwassers am Standort Hütte Freiberg kam. Verringerter Schwermetalleintrag in die Freiberger Mulde im Bereich Muldenhütten – Hilbersdorf wurde geschafft.   


Der Schlussvortrag zum Thema Beispiele der Umsetzung der EU-WRRL im Braunkohlenbergbau der Lausitz brachte Herr Dipl.-Ing. Uwe Bartholomäus, HSZG, iTN vor.
 
Nachseiner Vorstellung in der Einleitung sprach er davon, dass das Projekt VODAMIN II nicht nur theoretisch war, sondern war es auch ein praktisches Projekt, weil auch die Fachexkursionen in die Standorte durchgeführt wurden. In seinem Vortrag widmete er sich der Europäischen Rahmenrichtlinie überWasser.Weiter widmete er sich demTagebau Turow in Polen. In seinem weiteren Teil desVortrages widmete er sich der Sanierung der Abraumhalden mit Empfehlungen für ein weiteres gemeinsames Projekt.


Nach der Diskussion bedankte sich Herr Fritz bei allen Teilnehmern fürdie Teilnahme und bei den Dolmetschern für die gute Zusammenarbeit im Projekt WODAMIN II.